Sym4U Noten
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Violoncello

Ein Violoncello (umgangssprachlich auch Cello genannt) ist ein aus Holz gefertigtes Saiteninstrument und wird vom Cellisten mit einem Bogen gestrichen. Der Ton entsteht durch die vom Streichen des Bogens hervorgerufene Vibration der Saiten. Durch das Niederdrücken einzelner Saiten auf das Griffbrett, werden diese künstlich verkürzt und die Tonhöhe steigt in Abhängigkeit von der effektiven Saitenlänge.

Die Bauweise entspricht im Wesentlichen der Violine. Das Cello ist jedoch größer und die Zargen (=Seitenwände) sind im Verhältnis zum Umfang deutlich höher. Im Gegensatz zur Violine wird das Instrument aufrecht (mit dem Hals nach oben) zwischen den Beinen gehalten. Es steht dabei heute meistens auf einem ausziehbaren Stachel aus Metall. In der Anfangszeit wurde das Cello ohne Stachel zwischen die Beine geklemmt. Da sich auf dem Griffbrett keine Bünde befinden, muss der Cellist genau die richte Stelle niederdrücken, um den Ton einer Saite entsprechend zu verändern. Durch schnelles Hin- und Herbewegen des Fingers kann er ein vibrato (=Zittern/Beben/Schwingen des Tons) erzeugen. Durch Geschwindigkeit und Umfang des Hin- und Herbewegens können sehr unterschiedliche Vibrato-Arten entstehen.

Das Cello ist normalerweise mit vier Saiten im Quintabstand bespannt: C - G - d - a, wobei in der Entwicklung des Instrumentes sowohl Saitenzahl als auch die Stimmung variierte. Das Besondere an einem Cello ist einerseits der weiche und sehr vielfältige Klang, andererseits auch der große Tonumfang von rund fünf Oktaven.

Erstaunliche Tatsachen

Ein Geiger und ein Cellist stehen auf einem Schiff. Geiger: "Hilfe, ich kann nicht schwimmen!" - "Keine Angst, tu einfach so als ob."

Wie kann man einen Cellisten dazu bringen, fortissimo zu spielen?
Indem man in die Noten schreibt: solo, pianissmio, espressivo

Sagt der Cellist zum Dirigenten: "Chef, ich weiß jetzt, warum ich gestern schief gespielt habe. Der Stachel war fünf Zentimeter zu weit raus."

Quelle: Wikipedia