Viola
Die Viola (auch "Bratsche" genannt) ist ein Saiteninstrument aus Holz und
stellt im Wesentlichen
eine
größere Bauform der Violine dar. Sie wird mit einem Bogen gestrichen,
wodurch die für die Tonerzeugung nötige Vibration entsteht. Das
Niederdrücken einzelner Saiten auf dem Griffbrett dient dazu, diese
künstlich zu verkürzen. Die Tonhöhe steigt in Abhängigkeit von der
effektiven Saitenlänge.
Größe und Stimmung unterscheiden die Viola deutlich von der Geige. Der Korpus der Bratsche ist nicht nur länger, auch der Bogen ist größer und breiter gespannt. Ihre Größe variiert mehr als die von Geige und Cello. In den unteren Tonlagen ist ein weicher Klang typisch für die Viola, in den mittleren und oberen ein voller Klang. Lange Zeit stand die Bratsche im Schatten ihrer „kleinen Schwester“, der Violine, und dem in der Romantik beliebten Violoncello. Doch längst sind die Vorurteile gegenüber diesem Instrument Vergangenheit.
Die Viola ist eine Quinte tiefer gestimmt als die Geige. Ihre vier Saiten sind im Quintabstand (c - g - d’ - a’) gespannt und laufen von den Wirbeln über den Sattel und Steg bis zum an der Zarge befestigten Saitenhalter.
Erstaunliche Tatsachen
Wie schreibt man ein Violinenstück für eine Bratsche um?
Man halbiert die Geschwindigkeitsangaben.
Wie bringt man Bratschisten dazu, vibrato zu spielen?
Man schreibt "solo" über die Noten.
Was ist der Unterschied zwischen dem ersten und dem letzten Pult bei den
Bratschen?
Ein ganzer Ton.
Quelle: Wikipedia
