Oboe
Die Oboe ist ein aus Holz (Grenadill-, Buchsbaum-, Ebenholz, selten
Rosenholz) gefertigtes Blasinstrument mit einem Doppelrohrblatt aus
Pfahlrohr und besteht neben dem Mundstück aus drei Teilen. Die mit einer
engen, konischen Bohrungen (wird nach unten hin breiter) versehen Holzröhre
verfügt über einen komplizierten Griffloch- und Klappenmechanismus mit bis
zu 23 Klappen. Der Klang wird erzeugt, indem der Oboist durch seinen Atem
das Doppelrohrblatt in Schwingung versetzt und so die beiden Blätter in
einer hohen Frequenz aneinander schlagen.
Der Ton klingt je nach nationaler Tradition von "nasal-hell" bis "dunkel-samtig". Es hat sich seit dem 18. Jahrhundert eingebürgert im Orchester nach der Oboe zu stimmen, da der Oboenton besonders arm an Obertönen ist. Das bisweilen vorkommende Gerücht, Oboe spielen würde durch den hohen Luftdruck dem Gehirn schädigen ist falsch. Es wird zwar tatsächlich ein hoher Luftdruck aufgebaut, das Gehirn wird jedoch durch die Schädelbasis dagegen geschützt. Die Oboe gehört zu der klassischen Besetzung eines Bläserquintetts (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott).
Englisch Horn: Das Englisch Horn ist ein wenig länger als die Oboe und besitzt einen birnenförmigen Schallbecher. Es ist eine Quinte tiefer gestimmt und wird im Orchester hauptsächlich für Solostellen eingesetzt.
Erstaunliche Tatsachen
Wie bringt man einen Oboisten dazu, ein ais' zu spielen?
Man nimmt ihm das Stimmgerät weg.
Was haben Oboen und Mike Tyson gemeinsam?
Beide hinterlassen einen beißenden Schmerz in den
Ohren.
Wie bekommt man zwei Oboen dazu, unisono zu spielen?
Ganz einfach: Eine pausiert.
Quelle: Wikipedia
