Kontrabass
Der
Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument. Das in der Regel
viersaitige Instrument aus Holz wird mit einem Bogen gestrichen. Die Tonhöhe
hängt von der effektiven Saitenlänge ab, die durch Niederdrücken der Saiten
auf dem Griffbrett verkürzt wird.
Der Kontrabass wird meist im Stehen gespielt, der Bogen wird in Deutschland mit Untergriff gehalten. Um das Instrument an die Körpergröße des Bassisten anzupassen, wird der Standfuß, der so genannte Stachel, in der Höhe verstellt. Der Kontrabass wird auch Bassgeige genannt und ist etwa 1,8 Meter hoch. Baulich ähnelt er sowohl der Geige als auch der Gambe. Die F-förmigen Schalllöcher, die Saitenanzahl und das bundlose Griffbrett stammen aus der Geigenfamilie. Die abfallenden Schultern und den oft flachen, zum Hals hin abknickenden Boden sind Eigenschaften der Gamben. In der klassischen Musik wird der Kontrabass überwiegend gestrichen, während im Jazz in der Regel pizzicato verwendet wird.
Die Saiten des Kontrabasses sind im Quartabstand (E – A – D – G) gestimmt, wobei im Orchester auch Bässe mit einer fünften Saite verwendet werden, die eine Quarte oder große Terz tiefer als die E-Saite gestimmt ist. Einige Instrumente verfügen sogar über einen Hebelmechanismus, durch den die E-Saite bis zum C nach unten gestimmt werden kann.
Erstaunliche Tatsachen
Orchesterprobe. Dirigent: "Ich bin mir nicht sicher, ob das in Takt 2 vor D in den Bässen ein F oder ein Fis sein soll. Spielen sie doch mal F!" - "Brummmm" - "Spielen sie doch jetzt mal Fis!" - "Brommmm" - "Ach, spielen sie doch, was sie wollen!"
Was ist der Unterschied zwischen Pflaumenmus und einem Bassisten?
Pflaumenmus treibt.
Bassist zum Schlagzeuger: "Sag mal, was ist eigentlich eine Synkope?" - "Deine Eins."
Quelle: Wikipedia
